Schulstandort Moosburg

Schulstandort Moosburg
Schulstandort Moosburg

Moosburg: Ein Schulstandort macht sich auf den Weg - von fallenden Zäunen und Empowerment im Ort

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Bildung ist das zentrale Thema der politischen Diskussion in Österreich und Europa. Alle sind sich einig, dass Bildung der Hebel für die Erhaltung des Wohlstandes und damit des sozialen Friedens ist.  Es steht außer Frage, dass an einer Neukonzeption des österreichischen Bildungssystems kein Weg mehr vorbeiführt. Das hieße warten. Genau das haben wir nicht getan. Bereits seit 2007 verfolgt Moosburg einen konsequenten Weg in der Bildungspolitik vor Ort. So haben wir in vielen gemeinsamen Sitzungen ein Projekt erarbeitet, das österreichweit einzigartig ist. Seither begleitet und leitet uns die Vision, bis zum Jahre 2020 „DIE“ Bildungsgemeinde Österreichs zu sein.

Entwickelt wurde dieses Ziel für Moosburg in einem partizipativen Prozess. Die Verantwortlichen der Bildungseinrichtungen, der Gemeinde sowie Eltern und interessierte Bürgerinnen und Bürgern Moosburgs haben dabei mitgedacht und leben seither im Sinne unserer Kinder Werte für die der Bildungscampus Moosburg steht. „Wie kann Schule gelingen?“ und „Welches Menschenbild leitet uns?“ sind dabei zentrale Fragen, die in der Moosburger Gemeinschaft ständig überprüft werden.

In Moosburg gibt es 2 Volksschulen, eine Neue Mittelschule, eine Kinderbetreuungseinrichtung mit Kindergarten und Hort sowie eine Musikschule. Insgesamt werden über 600 Kinder in Moosburg begleitet und betreut. Alleine die Zahl bei den Betreuungsplätzen für die Kleinsten hat sich von 85 auf 240 erhöht. Kennzeichnend und ein unmittelbares Qualitätskriterium ist dabei die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Bildungseinrichtungen vor allem im pädagogischen Bereich.

„Die Zäune in den Köpfen sind gefallen.“ Dieser Satz ist bezeichnend für die jahrelange Vernetzungsarbeit der Pädagoginnen im Hinter-
grund. Gegenseitige Besuche der Kinder während des gesamten Schuljahres sind Alltag geworden. Daraus haben sich die HEKIS (Helferkinder) und FRIENDS entwickelt. HEKIS sind Kinder aus der Volksschule, die Patenschaften für angehende Schulkinder aus dem Kindergarten übernehmen; FRIENDS sind Schülerinnen und Schüler aus der Neuen Mittelschule, die Patenschaften mit den Viertklässlern aus der Volksschule eingehen. Diese führen die Schulanfänger in den Schulalltag ein, unterstützen sie beim Eintritt in die neue Bildungseinrichtung, holen sie zum „Schuleschnuppern“ ab, verbringen gemeinsame Unterrichtseinheiten und Pausen.

Lesen Sie hier alles über die Zusammenarbeit mit Universitäten und die aktuelle Diskussion.

Der Bildungscampus soll in Zukunft stärker mit dem Dorfkern vernetzt werden und aktiver Teil des Gemeindelebens sein. Noch während der Entwicklungsarbeit zum Gesamtkonzept des Bildungscampus konnten die ersten kleinen räumlichen Veränderungen, sowohl was Lernräume im Inneren als auch die Freiräume im Äußeren betreffen, aufgrund des dringenden Platzbedarfs, realisiert werden.
 

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