Das erste Moosburger Paradiesgartenfest war ein voller Erfolg!

Es war ein Fest, das seinem Namen alle Ehre machte. Am 11. Juli 2026 verwandelte sich der Moosburger Paradiesgarten in einen Ort voller Lebensfreude, Kreativität und Begegnung. Rund 300 Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung des Moosburger Glücksvereins und genossen bei herrlichem Sommerwetter einen Abend, der noch lange in Erinnerung bleiben wird. Besonders bemerkenswert: Das Fest fand auf jenem Gelände statt, das einst als Müllablageplatz diente und heute als Paradiesgarten zeigt, welches Potenzial in mutiger Ortsentwicklung und gemeinschaftlichem Engagement steckt.

Schon beim Betreten des Gartens wurde deutlich, dass an diesem Abend Fantasie ausdrücklich erwünscht war. Viele Gäste erschienen mit kunstvoll gestalteten Kopfbedeckungen und verwandelten den Paradiesgarten in eine lebendige Freiluftgalerie. Blumen, Kräuter, Früchte, Musen, paradiesische Landschaften und sogar eine australische Krokodilzähne schmückten die Hüte der Besucherinnen und Besucher. Stolz flanierten sie zwischen den Kunst-Installationen von Harald Schreiber und den vielen blühenden Pflanzen von Dagmar Wallgram, kamen miteinander ins Gespräch und sorgten für eine Atmosphäre voller Leichtigkeit und Freude.

Musikalisch eröffnet wurde das Fest von der Harmonika-Klasse der Musikschule Moosburg-Pörtschach, die ihr Semesterabschlusskonzert direkt vor den Musen des Paradiesgartens präsentierte. Die Nachwuchsmusiker begeisterten mit traditionellen Klängen und wurden dafür mit großem Applaus belohnt.

Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Partnergemeinden aus Moosburg an der Isar, Maintal und Katerini in Griechenland und die Übergabe von Geschenken, z.B. in Form von Rosen für den Paradiesgarten oder Bäumen auf der Schlosswiese. Besonders die griechischen Tänze luden das Publikum zum Mitmachen ein und machten den gesamten Garten für einen Moment zu einer großen, fröhlichen Tanzfläche. Die Prämierung des schönsten Kopfschmucks bildete schließlich den offiziellen Höhepunkt des Abends. Sowohl bei den Kindern als auch bei den Erwachsenen überzeugten jene Kreationen, die sich harmonisch in die besondere Atmosphäre des Paradiesgartens einfügten.

Auch ein kurzer intensiver Regenschauer konnte der guten Stimmung nichts anhaben. Die Gäste blieben, rückten näher zusammen und feierten anschließend bei der Musik von Rudi und Kathi bis in die Abendstunden weiter. Kinderschminken, Bodypainting, regionale Kulinarik und inspirierende Gespräche machten das Fest zu einem generationenübergreifenden Treffpunkt.

Bürgermeister Herbert Gaggl zeigte sich begeistert: „Es war eine Freude zu sehen, mit welcher Begeisterung Jung und Alt an diesem Fest teilnahmen. Der Paradiesgarten hat sich als würdiger Rahmen für ein so besonderes Fest gezeigt.“
Vizebürgermeisterin Astrid Brunner hob die besondere Atmosphäre hervor: „Beim Paradiesgartenfest war spürbar, welche Kraft von diesem Ort ausgeht und wie er Menschen inspiriert, ihre Kreativität zu entfalten und besondere Begegnungen und Gespräche zu genießen.“
Vizebürgermeister Roland Gruber, auch Obmann das Glücksvereins, der das Fest veranstaltete: „Es war eine von Anfang bis Ende stimmige Inszenierung. Die Hauptrolle spielte der Paradiesgarten selbst – mit seiner Verbindung von Natur, Kunst und Menschen inmitten des Moosburger Ortszentrums. Danke an alle Freiwilligen, die am Zustandekommen dieses Fests mitgewirkt haben, dieses Engagement ist einzigartig und nicht selbstverständlich!“

Ein herzlicher Dank gilt den Ideengeberinnen und Ideengebern und dem daraus resultierenden ehrenamtlichen Organisationsteam des Glücksvereins rund um Gordana Brandner-Gruber, Monika Fink, Michael Kraiger, Waltraut Gaggl, Heidemarie Stuck und Andrea Müller, den freiwilligen Helferinnen und Helfern, den Sponsoren, dem Bauhof der Marktgemeinde Moosburg sowie allen Mitwirkenden, die dieses Fest möglich gemacht haben.

Das erste Moosburger Paradiesgartenfest war weit mehr als eine Veranstaltung. Es war ein lebendiges Zeichen dafür, wie Orte Menschen zusammenbringen können, wenn Natur, Kultur und Gemeinschaft aufeinandertreffen. Oder, um es mit einem Satz zusammenzufassen: Der Garten wurde für einen Abend zum Paradies!

Alle Fotos von Sandra Matanovic auf der Website des Vereins: www.zumglueck.jetzt