Jung, voller Ideen und mit spürbarer Begeisterung für Bildung: Markus Kröpfl leitet mit gerade einmal 31 Jahren die Mittelschule Moosburg und war zu Gast im Glücksradio bei Heidi & Roland. Dabei erzählte er nicht nur, wie er Schule heute versteht, sondern auch von seinem eigenen, nicht ganz geradlinigen Weg dorthin. Er hat eine klare Vorstellung davon, was Schule leisten soll. Wissen allein reicht längst nicht mehr. In einer Welt von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz brauchen junge Menschen vor allem eine gesunde Portion Kreativität, kritisches Denken, Kommunikationsfähigkeit und Teamgeist. Und etwas, das keine KI ersetzen kann: Menschlichkeit.

Wie das funktionieren kann, zeigt die Mittelschule mit vielen ungewöhnlichen Projekten. Da werden im Mathematikunterricht Türme aus Papier, Nudeln und Marshmallows gebaut, bei „Kids for Future“ neue Gegenstände aus Plastikmüll hergestellt oder verschiedenste Sportarten ausprobiert. Lernen soll neugierig machen, im Gedächtnis bleiben und möglichst viel mit dem echten Leben zu tun haben. Dass dieser Weg ankommt, zeigen auch die Zahlen: Vor rund fünf Jahren besuchten 121 Kinder die Mittelschule Moosburg, heuer sind es bereits 180. Markus betont dabei besonders die Arbeit und den Ideenreichtum des gesamten Teams der Pädagoginnen und Pädagogen.

Und die nächsten Ideen sind bereits da: Mit einer neuen Form der Berufsorientierung sollen Jugendliche künftig früher und über längere Zeit unterschiedliche Betriebe und Berufsfelder kennenlernen. Damit sie vielleicht nicht erst eine Münze brauchen, um herauszufinden, wohin ihr eigener Weg führen könnte.

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